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C³RDM stellt eine neue praxisorientierte Einführung in die rechtlichen Aspekte des Forschungsdatenmanagements zur Verfügung, die sich insbesondere mit den Fragen des Urheberrechts und des Datenschutzes im Umgang mit Forschungsdaten beschäftigt:

Depping, Ralf ORCID: 0000-0003-2537-7229 (2021). Rechtliche Aspekte des Forschungsdatenmanagements Eine Einführung. Arbeitspapier.

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Monika Linne (C³RDM), Illustration: GO FAIR

Zur konkreten Umsetzung eines professionellen FDMs werden an deutschen Universitäten unterschiedliche Ansätze gewählt, welche auf die jeweiligen hochschulspezifischen Bedarfe und Organisationsstrukturen/ -kulturen ausgerichtet sind. Hierbei wird das Rad oftmals neu erfunden, statt auf bereits existierenden und nachnutzbaren Lösungen aufzubauen. Sowohl der Aufbau als auch die Etablierung von hochschulweiten FDM-Strukturen kann effektiver und effizienter gestaltet werden, wenn sich bestehende FDM-Einrichtungen miteinander vernetzen, kooperieren und ihre gesammelten Erfahrungen/Materialien austauschen. Zu diesem Zweck wurde unter dem Dach der internationalen GO FAIR-Initiative das Implementation Network GO UNI (als nationales Chapter des Data Stewardship Competence Center IN) gegründet. Ein Implementation Network ist ein Konsortium, das sich zu den FAIR-Prinzipien bekennt und sich aktiv im Bereich  FDM und Open Science engagiert (https://www.go-fair.org/implementation-networks/).

Am 8. Oktober 2020 fand der virtuelle Kickoff-Workshop von GO UNI statt. Der Kreis der Teilnehmenden setzte sich aus 28 unterschiedlichen wissenschaftlichen Einrichtungen zusammen. Da die Inhalte von GO UNI aus der deutschen Community heraus definiert und gestaltet werden sollten, war ein wesentlicher Teil des Workshops ein Barcamp-Slot. In diesem hatten alle Teilnehmenden die Möglichkeit, selber zu bestimmen, in welchem Format und über welche Inhalte, Bedarfe und Kompetenzen diskutiert werden sollte. Als wesentlicher Bedarf der deutschen FDM-Community wurde eine bessere Vernetzung der Akteure und Akteurinnen sowie ein Überblick über die Aktivitäten der nationalen und internationalen FDM-Initiativen identifiziert. In einem neu gegründeten GO UNI-Kernteam werden die weiteren Schritte von GO UNI definiert und in enger Zusammenarbeit mit der FDM-Community erste Lösungsansätze ausgearbeitet.

Für die Zukunft einer internationale Kultur der offenen Forschungsdaten bekennen sich 160 internationale Spitzenuniversitäten zu Open Research Data, darunter German U15 als Interessensvertretung der fünfzehn medizinführende und forschungsstarke Universitäten in Deutschland. In der Sorbonne-Erklärung plädieren die Verbände dafür, dass Forschungsdaten den FAIR-Prinzipien (findable, accessible, interoperable und reusable) entsprechen sowie so offen wie möglich zugänglich und wiederverwertbar gemacht werden sollen. Dafür werden die Regierungen aufgefordert, "die notwendigen politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen für offene Forschungsdaten zu schaffen sowie die nötigen Mittel für die technologische Infrastruktur und das Forschungsdatenmanagement bereitzustellen".

04.07.2019

Informations- und Vernetzungsveranstaltung zur Nationale Forschungsdaten-Infrastruktur

Dr. Ania López (LNFDI - DH NRW), Foto: C3RDM

Mit der heutigen Frist zur Einreichung von Absichtserklärungen nimmt die Bildung von Konsortien für die Nationale Forschungdateninfrastruktur (NFDI) konkrete Formen an. Zur Bündelung der Expertise am Standort und zum künftigen Austausch über Querschnittsthemen lud die Prorektorin für Forschung und Innovation Prof.'in Bettina Rockenbach zu einer Informations- und Vernetzungsveranstaltung ein. Initiiert und organisiert wurde die Veranstaltung am 28. Juni von der Competence Area III - Quantitative Modeling of Complex Systems (CA III), dem Cologne Center for Data and Simulation Science (CDS), dem Cologne Center for eHumanities (CCeH) / Data Center for the Humanities (DCH) und dem Cologne Competence Center for Research Data Management (C3RDM).
"Vision, Ziele und Herausforderungen der NFDI" wurden im einführenden Vortrag von Dr. Ania López (Landesinitiative fdm.nrw) anschaulich erläutert. Anschließend nutzten die zahlreich erschienenden VertreterInnen von NFDI-Initiativen der Universität zu Köln die Gelegenheit, einander ihre jeweiligen Vorhaben und ihre Rolle innerhalb der Konsortien vorzustellen. Auf die Präsentationen und eine Diskussionsrunde folgte - ganz im Sinne einer erfolgreichen Vernetzungsveranstaltung -  ein offener Abschluss mit Erfrischungen und vielen anregenden Gesprächen.

Im Rahmen des internationalen GO CHANGE Workshops in Frankfurt am Main am 19. Juni präsentierte Monika Linne von C³RDM das Konzept für ein neues Implementierungsnetzwerk “GO UNI” unter dem Dach der GO FAIR Initiative. Vorrangiges Ziel ist eine gegenseitige Unterstützung zum Aufbau und der Etablierung hochschulweiter Strukturen für ein professionelles Forschungsdatenemanagement.

05.06.2019

WissKom2019: Forschungsdaten – Sammeln, sichern, strukturieren

Dr. Constanze Curdt, Monika Linne (beide C3RDM) & Dr. Ania López, Foto: C3RDM

Anlässlich der 8. WissKom-Konferenz auf Einladung der Zentralbibliothek des Forschungszentrums Jülich tauschten sich drei Tage lang VertreterInnen der UzK (C3RDM und DCH) intensiv mit FachkollegInnen über Fragen des Forschungsdatenmanagments aus. Das Fachprogramm beinhaltete Themen wie z.B. Strategien, Strukturen, Erfahrungen, Schulungs- und Weiterbildungskonzepte und Lessons Learned sowie einen Festvortrag von Dr. Ania López (Projektleitung Landesinitiative fdm.nrw / UB Duisburg-Essen) über eine "FDM-Utopie".

⮞ Zur Konferenzpublikation

Posterbeitrag C3RDM

09.05.2019

Gemeinsamer Vortrag von ZB MED und C3RDM

Birte Linstädt und Dr. Jens Dierkes, Foto: C3RDM

Birte Lindstädt (ZB MED) und Dr. Jens Dierkes (C3RDM) referierten gemeinsam im Rahmen der C.A.S.E.-Veranstaltungsreihe der Medizinischen Fakultät über  Herausforderungen des Forschungsdatenmanagements in der Medizin.

Die aufmerksamen TeilnehmerInnen interessierten sich nach dem Überblick über Grundlagen besonders für rechtliche Fragestellungen sowie die vorgestellten Tools und Services, wie z.B. das Erstellen von Datenmanagementplänen mit RDMO4Life und den Einsatz von Elektronischen Laborbüchern (ELN).
⮞ Zu den Vortragsfolien
 

Patrick Helling und Dr. Jens Dierkes, Foto: C3RDM

Die Kooperation zwischen dem universitären FDM-Kompetenzzentrum C3RDM und dem fachspezifischen Kölner Datenzentrum für die Geisteswissenschaften DCH der Universität zu Köln war Thema eines gemeinsamen Vortrags anlässlich des DINI/nestor-Workshops "Strukturen entwickeln: Organisation und Governance für lokale FDM-Services" am 3. und 4. April in Siegen.

Patrick Helling (DCH) und Dr. Jens Dierkes (C3RDM) erläuterten an diesem Beispiel die aktuellen und perspektivischen Ebenen der Kooperation und deren Nutzen für den Aufbau eines hochschulübergreifenden FDM-Experten-Netzwerks.

Dr. Constanze Curdt im Gespräch, Foto: C3RDM

Mit einem  ⮞ Poster zum Konzept eines FDM-Kompetenznetzwerks an der Universität zu Köln präsentierte sich das C3RDM-Team bei den E-Science-Tagen in Heidelberg.

Angeregt diskutiert wurden die gemeinschaftlichen Herausforderungen eines institutionellen Forschungsdatenmanagements in diesem komplexen sozio-technologischen Umfeld mit vielen verschiedenen Stakeholdern, das die gewachsenen FDM-Strukturen berücksichtigt, Expertise bündelt und nachhaltige Kooperationsstrukturen etabliert.

Mit zwei Beiträgen war C3RDM beim 7. Bibliothekskongress in Leipzig vertreten. Im Themenkomplex "Content kuratieren" präsentierte Dr. Jens Dierkes am 18. März das Konzept für "Interdisziplinäres, komplexes Forschungsdatenmanagement am Beispiel der Universität zu Köln". Forschungsdatenmanagement in den Geisteswissenschaften an der Universität zu Köln war das Thema einer gemeinsamen Präsentation von C3RDM und dem Data Center for the Humanities (DCH) vertreten durch Ralf Depping und Prof. Dr. Brigitte Mathiak im Rahmen einer Arbeitssitzung der AG der Regionalbibliotheken im dbv am 19. März.

Dr. Jens Dierkes im Gespräch, Foto: C3RDM

Bei der Forschungskonferenz der Graduate School of Geosciences (GSGS) war das C3RDM-Team zu dritt mit einem Poster zu Forschungsdatenmanagement präsent, beantwortete Fragen und begrüßte die Gelegenheit zum fachlichen Austausch.

⮞ Hier geht es zu weiteren Impressionen der Graduiertenkonferenz.

22.10.2018

Umfrage zur Speicherpraxis und Speicherbedarfen für Forschungsdaten an der Universität zu Köln

Das neu gegründete Cologne Competence Center for Research Data Management (C3RDM) beschäftigt sich mit der Frage, wie eine zukünftige Speicherinfrastruktur für Forschungsdaten aussehen könnte. In Kooperation mit dem BMBF-geförderten Projekt UNEKE wird daher eine Umfrage zur Speicherpraxis und zu Speicherbedarfen für Forschungsdaten an der Universität zu Köln durchgeführt, die sich ausdrücklich an die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Fachbereiche richtet.

Ziel: Mit der Umfrage sollen Praxis, Bedarfe, Wünsche, aber auch Vorbehalte aus fachwissenschaftlicher Sicht zur Speicherung von Forschungsdaten an der UzK ermittelt werden. Durch Ihre Antwort wird das C3RDM besser in der Lage sein, neue Services und Infrastrukturen zu planen und für Sie bereitstellen zu können.

Das C3RDM-Team bedankt sich für die Unterstützung!

18.10.2018

Publikationsrichtlinie der Universität zu Köln

Die Universität zu Köln wendet sich mit der im Oktober 2018 erlassenen Publikationsrichtlinie an ihre publizierenden  ForscherInnen, auch an temporär beschäftigte GastwissenschaftlerInnen und den wissenschaftlichen Nachwuchs.

Im Rahmen eines Postdoc Networking Events der Personalentwicklung Wissenschaft präsentiert das neu gegründete Kompetenzzentrum Forschungsdatenmanagement seine Services für WissenschaftlerInnen an der Universität zu Köln.

Dr. Jens Dierkes und Dr. Constanze Curdt veröffentlichen einen Artikel über die Machbarkeitsstudie der Universität zu Köln zum Aufbau eines universitätsweiten systematischen Forschungsdatenmanagements (FDM).

Dr. Jens Dierkes und Dr. Constanze Curdt präsentieren das Pilotprojekt zum Forschungsdatenmanagement an der Universität zu Köln.

"Research Data in a Nutshell" ist der Titel des Workshops zum Promovierendentag des Albertus Magnus Graduate Center (AMGC). Die Materialien wurden von Dr. Constanze Curdt, Dr. Jens Dierkes und Sonja Kloppenburg unter der DOI 10.5281/zenodo.1173015 veröffentlicht.

01.12.2017

Jenseits von USB-Sticks

Dr. Constanze Curdt und Dr. Jens Dierkes veröffentlichen einen Beitrag über die hochschulweite Unterstützung für das Management von Forschungsdaten in den IT-News der Universität zu Köln.

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