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Nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI)

Die nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) soll die Datenbestände von Wissenschaft und Forschung systematisch erschließen, nachhaltig sichern und zugänglich machen sowie (inter-)national vernetzen. Sie wird in einem aus der Wissenschaft getriebenen Prozess als vernetzte Struktur eigeninitiativ agierender Konsortien aufgebaut werden.

Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Um der fortschreitenden Digitalisierung und der damit einhergehenden Ausweitung von der Wissenschaft generierter Daten erfolgreich zu begegnen, hat die GWK im November 2018 den Aufbau und die Förderung einer Nationalen Forschungsdateninfrastruktur beschlossen.

Die Auswahl der ersten Konsortien erfolgte im Juni 2020. In zwei weiteren Förderrunden 2021 und 2022 sollen weitere Konsortien in die Förderung mitaufgenommen werden. Insgesamt sollen bis zu 30 Konsortien aus unterschiedlichen Fachdisziplinen gefördert werden. Ziel ist die erfolgreiche Sicherung, Ordnung, Verarbeitung und wissenschaftliche Nachnutzung der wissenschaftlichen Daten.

In der ersten Runde werden seit Oktober 2020 neun Konsortien gefördert. Die Universität zu Köln ist an den folgenden vier geförderten Konsortien beteiligt:

  • GHGA - Deutsches Humangenom-Phenomarchiv
  • NFDI4Culture - Konsortium für Forschungsdaten zu materiellen und immateriellen Kulturgütern
  • NFDI4Chem - Fachkonsortium Chemie in der NFDI
  • NFDI4Health - Nationale Forschungsdateninfrastruktur für personenbezogene Gesundheitsdaten

Von den zehn in der zweiten Runde bestätigten Konsortien haben fünf eine Kölner Beteiligung:

  • BERD@NFDI - Business, Economic and Related Data
  • DAPHNE4NFDI - Data from Photon and Neutron Instruments for NFDI
  • NFDI4Earth - Konsortium zur Erdsystemforschung
  • PUNCH4NFDI - Particles, Universe, NuClei and Hadrons for the NFDI
  • Text+ - Konsortium für Forschungsdaten zu Sprach- und Textdaten

Die Universität zu Köln ist Mitglied im NFDI e. V. Vertreten wird Sie dort durch Dr. Jens Dierkes (USB Köln).